03.04.2009 Immer noch gestreift..

Ein wachsamer Blick..

Die Schweinchen werden vertrauter

Dass die kleinen Wildschweine mir gegenüber zunehmend weniger Fluchtreflexe zeigen fiel mir auf, als ich wegen arbeitsmässiger Inanspruchnahme erstmals - und auch das einzige Mal - nicht zum füttern antreten konnte. Am Tag darauf waren die Frischlinge naturgemäss ziemlich hungrig und durchsuchten die Waldschneise nach Maisresten.

Als ich kam, verschwanden sie nur zögerlich in ihrer Naturverjüngung und auf mein übliches Rufen erschien das mutigste Schweinchen auch gleich wieder auf der Schneise, die ich noch nicht verlassen hatte.

Tags darauf nahm ich meine Kamera mit und dazu das EF 70-300mm, das leider defekt war, wie sich später herausstellte. Es war jedoch erstmals möglich, im Abstand weniger Meter die Frischlinge, die das nicht zu stören schien, aufzunehmen. Dabei wartete mein hellblonder Islandhund nicht weit von mir liegend und die beiden Dackel buddelten in ca. 30 Meter Entfernung an einem Loch (die waren natürlich angebunden).

Die Frischlingsrotte verhält sich Menschen gegenüber respektvoll, hat offensichtlich keine Angst vor Fahrzeugen und ist nach wie vor tagaktiv, was in der Zwischenzeit wieder zu einigen Begegnungen mit Ortsansässigen führte, die sich über den Anblick äusserst erstaunt zeigten.

Als ich heute Nachmittag am Teich Norbert mit seinem Canon EF 500 L IS traf konnte ich ihn überzeugen mitzukommen und das lichtstarke Objektiv einmal unter den ungünstigen Lichtverhältnissen auf der Wildschweinschneise auszuprobieren. Schon auf den Kameramonitoren der beiden EOS 50D konnte man sehen, dass Norbert bei 800 ISO wesentlich hellere und schärfere Fotos von den Frischlingen machen konnte und ich bin, nachdem ich das erste Testbild schon sehen konnte, sehr gespannt auf die Ausbeute.

Zum fotografieren hatten wir uns an den Fuss der Kanzel zurückgezogen ohne uns weiter zu verstecken. Das Auslösegeräusch der Kameras irritiert die Frischlinge nicht mehr. Das war anders als ein Vogel von der nahe gelegenen Weide laut kreischend warnte - die Rotte verzog sich und wir fassten einen fotografischen Ansitz am Morgen ins Auge. Hannes wird zuvor mit der Wildkamera die Tagesgewohnheiten der Frischlingsrotte, die ja inzwischen schon viel herum zieht, erkunden.

Da die Schweinchen ziemlich feste Gewohntheiten im Hinblick auf die Futter Aufnahmezeiten hat, kann man so relativ einfach feststellen, um wieviel Uhr sich ein Ansitz lohnt.

Hier geht es zu den neuen Wildschweinfotos..

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