02.01.2009 Welches Makroobjektiv kaufen?

Gute Auswahl qualitätvoller Optiken

Wer wie ich jetzt ein Makroobjektiv für seine Canon sucht sieht sich möglicherweise ebenfalls vor die schwierige Entscheidung gestellt, welches von mehreren ausgezeichneten Objektiven gekauft werden soll. Sowohl Tamron und Tokina als auch Canon und Sigma bieten ausgezeichnete Optiken.

Die Käufer besonders preiswerter Makroobjektive (90mm Tamron oder 100mm Tokina) müssen hinsichtlich der Abbildungsleistung der Objektive keinerlei Einschränkungen hinnehmen. Nachteil der Bauweise dieser Objektive ist, dass sie beim Fokussieren nach vorne herausfahren, was so manches Tier in die Flucht treibt. Insbesondere das Tamron Makroobjektiv ist dabei nicht eben leise.

Das 100mm Canon-Makroobjektiv hat dagegen eine echte Innenfokussierung und verändert seine Baulänge während des Fokussierens nicht mehr, ein echter Pluspunkt für Erfolg z.B. auf der fotografischen Schmetterlingsjagd. Das Objektiv ist im Hinblick auf Preis und Leistung noch recht günstig.

Als Non-Plus-Ultra der Makroobjektive wird unter Kennern das 150mm Sigma gehandelt, das ebenfalls über eine Innenfokussierung verfügt. Seine Schärfe und sein weiches Bokeh sind wirklich ein Gedicht. Durch die Brennweite von 150mm kann man die Fluchtgefahr der Fotoobjekte minimieren. Allerdings ist es mit fast 900 Gramm von allen Objektiven am weitaus schwersten.

Schwer zu tragen

Meine persönliche Hitliste für die Entscheidung, welches Makroobjektiv ich kaufen möchte:

  • Die Innenfokussierung

  • Das Gewicht

  • Die Möglichkeit, das Objektiv auch mal ohne Stativ zu nutzen

Die fehlende Innenfokussierung war daher schon das KO-Kriterium für das Tamron und das Tokina Makroobjektiv. Auch beim Gewicht gibt es grosse Unterschiede.

Meine Fotos entstehen häufig bei Wanderungen, zu denen ich oft möglichst viele Objektive mitnehme um für jeden Fall gerüstet zu sein. Da wird jedes zusätzliche Gramm zur Belastung. Das Tamron Makro mit 405 Gramm und Tokina mit 540 Gramm wären hier eigentlich die Favoriten. Das Canon-Objektiv ist mit 600 Gramm Gewicht noch "tragbar" - Sigma schliesst sich bei fast gleicher Baulänge mit nahezu 900 Gramm oben an - und damit auch aus, das Gewicht wird mir einfach zuviel, obgleich das Objektiv zweifelsohne ganz ausgezeichnet ist.

Auch mein vorhandenes Manfrotto Stativ kann ich nicht mitnehmen, es wäre einfach zu hinderlich und zu schwer.

Bei einer Brennweite von 150mm sehe ich die Trefferquote für verwacklungsfreie Fotos schon als zu schlecht an, selbst wenn der Serienbildmodus das verwackeln durch eine höhere Anzahl Fotos ausgleicht um die Trefferquote zu erhöhen.

Als erstes Makroobjektiv kommt daher für mich nur das Canon 100mm f/2.8 infrage, auch wenn ich einen späteren Kauf des Sigma 150mm Makroobjektives nicht ausschliessen möchte. Für geplante Makrofoto-Sessions mit Stativ ist das Sigma optimal geeignet.

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