31.08.2015 - Spaziergang durch das Pietzmoor

Spätsommer im Pietzmoor

Der Sommer glühte noch einmal und zeigte kräftige Farben beim Gang durch das Hochmoor Pietzmoor bei Schneverdingen. Aber auch der Herbst schleicht sich schon mit warmen gelb- und braun Tönen an. Die ersten Birkenblätter schwammen in den Wasserbecken, in denen vormals Torf abgebaut wurde. Nach dem Ende des Torfabbaus wuchsen am Grund der Torfbecken schon wieder Bäume, die durch die Wiedervernässung ertränkt wurden. Ihre Stümpfe ragen jetzt - oft bewachsen von Gräsern - aus den Wasserflächen heraus.

Ich war mit Freunden unterwegs, die vorher noch nie ein Moor gesehen hatten und nahm eine leichte Fotoausrüstung mit. Die Olympus EP-L 7 mit meinem neuen 7-14mm f4 Superweitwinkel von Panasonic Lumix und als leichtes Tele das wunderbare 75mm Olympus f1.8 Objektiv mit einem 10-er Meike Zwischenring für Makros. Die Objektive passten abwechselnd in meine Westentaschen.

    • Das Pietzmoor ist das größte, zusammen hängende Moorgebiet der Lüneburger Heide mit einer maximalen Torftiefe bis zu 7,50m. Seit dem 16. Jahrhundert bis ca. 1960 wurde das Moor abgetorft.

    • An diesem Tag sahen wir nur sehr wenig Wassergeflügel.

    • Es ist die Zeit der Heideblüte. Auch im Moor wächst an den trockeneren Stellen das Heidekraut.

    • Wasserspiegelung..

    • "O schaurig ist's übers Moor zu gehn" beginnt das Gedicht "Der Knabe im Moor" von Annette von Droste-Hülshoff. Man kann sich leicht vorstellen, dass das Moor im herbstlichen Nebelkleid unheimlich wirken kann und die Phantasie durch die toten Bäume sehr angeregt wird.

    • Alte Tannenstümpfe im Wasser und Seggen am Ufer.

    • Auf langen Plankenwegen können Besucher sicher über das Moor wandern.

    • Typisch für den Herbst in der Heide - die großen Kreuzspinnen.

    • Entlang des Naturwanderweges sieht man einige Ameisenhaufen und kann das lebhafte Treiben der fleißigen Ameisen beobachten.

    • So mancher alte Stamm dient heute Gräsern als Wuchsunterlage.

    • Die Birken zeigen schon ihr helles gelbgrün mit dem der Herbst in der Heide eintrifft. Hier schwimmt eine kleine Ente durch über die bunt spiegelnde Wasseroberfläche.

    • Ein weiteres Torfbecken mit Bäumen in allen Phasen des Sterbens und der Neubesiedelung.

    • Ein großes Wasserbecken nach dem anderen - hier wurde früher der Torf abgestochen.

    • Hier kann man die Namen gebende Rückenzeichnung der Kreuzspinne sehr gut erkennen..

    • Die bleichen Baumstümpfe sind typisch für ein abgetorftes, wieder vernässtes Moor.

    • Die ersten Birkenblätter treiben schon auf dem Wasser.

    • Die Plankenwege durch das Moor bedürfen ständiger Pflege. Hier versucht die Heide, den Plankenweg zu erobern.

      Wer mag - hier gibt es Moorgedichte, die wunderbar zur Stimmung eines Hochmoores passen.

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