05.07.2016 Helgoland bei Sturm und Regen

Hungrige Helgoländer Sturmmöwe

Helgoland mal anders..

So einen Tagesaufenthalt auf Helgoland hatte ich zum Glück bisher noch nie. Wir liefen in der Deutschen Bucht in eine Wetterfront mit Sturzregen ohne Sicht und sind bei Schauerwetter und böigem Wind ausgestiegen.

Bis wir bei den Basstölpeln angekommen waren, nahm der Sturm stetig zu, der Weg an der Felsenkante entlang dorthin war schon sehr mühsam. Auf dem Weg sahen wir zwei junge Männer die auf einer Bank sitzend versuchten, etwas Brot zu essen was von einer Helgoländer Sturmmöwe interessiert beobachtet wurde.

An den Vogelfelsen angekommen stürmten Wind und Regen gemischt mit Vogelkacke vom Meer aus uns entgegen. Der Anblick der Basstölpel war trotzdem unglaublich, sie standen praktisch in der Luft. Die kleinen Lummen konnte man beim Vorbeiflug sehr gut beobachten weil sie fast wie in Zeitlupe vorbei zogen. Die tolle Show litt allerdings unter der waagerechten Regenwand und Sturm. Da die Basstölpel nur auf zwei Meter anflogen, sahen wir nach kurzer Zeit total gesprenkelt aus. Ich habe meine eigentlich wasserdichte Kamera wegen des ätzenden Vogelkotes nicht aus dem Rucksack genommen, der zum Glück durch eine Wetterhaut geschützt war.

So bin ich tatsächlich dieses Mal ohne Fotos nach Hause gefahren. Nur die hungrige Sturmmöwe konnte ich noch aufnehmen, bevor das Wetterchaos alles weitere verhindert hat. Auf der Rückfahrt erlebten wir tüchtig Wellengang. Wegen des noch weiter zunehmenden Unwetters mit Windstärke 8/9 fährt der Katamaran heute auch nicht. Ich hoffe auf besseres Wetter im Juni 2017.

Wer Lust hat, die Fotos aus dem Vorjahr zu betrachten - hier sind sie!

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